Der Luzerner Kantonsrat hat die Regierung mit einer Motion beauftragt, eine Standesinitiative auszuarbeiten, die die Jugendlichen vor „Killergames“ schützen soll. Die Kantone haben das Traktandum dem Bund weitergeleitet. Ca. im Frühjahr 2013 wird eine nationalrätliche Kommission weitere Schritte diskutieren und vorschlagen.
Das Jugendparlament findet diese Massnahmen übertrieben und nicht angebracht. Ausserdem ist es ein Kinderspiel, Killergames im Internet zu kaufen und dort herunterzuladen.
Viele der Politiker, die diese Motion unterstützen, haben noch nie selber solche Spiele gespielt und können sich darunter auch nur wenig vorstellen. Jemand der solch Spiele spielt, wird nicht automatisch gewalttätig. Wichtiger wäre, dass die Jugendlichen dem Umgang mit solchen Spielen und im Allgemeinen mit den neuen Medien lernen, so z.B. in der Schule.
Deshalb versucht das Jugendparlament den Politikern und Eltern das Thema Killergames mit einer Informationsveranstaltung näher zu bringen.
© Jugendparlament Stadt Luzern